Herztöne und -geräusche im MP3-Format zum Download

Der Herzauskultation kommt heute aufgrund der einfachen Durchführbarkeit und grossen Aussagekraft der Echokardiografie nicht mehr derselbe Stellenwert zu wie früher. Trotzdem muss ein Arzt bzw. eine Ärztin immer noch fähig sein, einen normalen Auskultationsbefund von einem pathologischen zu unterscheiden. Diese Fähigkeit kann nur durch häufiges und wiederholtes Hören von Herzauskultationsbefunden erworben werden. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen hier Herztöne und Herzgeräusche zur Verfügung, welche Sie mit einem MP3-Player beliebig oft abspielen können. Es stehen zwei Sammlungen zur Wahl.

Die 12 wichtigsten Herzauskultationsbefunde 

Diese 12 Herzauskultationsbefunde sollte jede Ärztin und jeder Arzt kennen bzw. erkennen können.

65 Herzauskultationsbefunde

In dieser Zusammenstellung finden sich verschiedene Variationen bezüglich Lautstärke und Kombination mit anderen Befunden. Sie eignet sich für den Interessierten, der sein Können vertiefen will oder der in der Klinik vorgefundene Herzauskultationsbefunde mit den Befunden dieser Sammlung vergleichen will.

Ein paar Tipps

Da Herztöne eher leise und tieffrequent sind, ist eine Kalibrierung der Lautstärke wichtig. Hören Sie den normalen Herzbefund auf Ihrem Player und vergleichen Sie die Lautstärke mit ihren mittels Stethoskop gehörten eigenen Herztönen.

Da die Wiedergabe tieffrequenter Töne mit kleinen Kopfhörern nicht immer optimal ist, empfiehlt es sich, qualitativ gute Kopfhörer zu verwenden.

In der Regel enthält ein Audiofile 15 Herzzyklen. Falls Ihnen das zu wenig ist, setzen Sie die Einstellung Ihres MP3-Players auf Wiederholen (Loop).

In den ID3-Tags sind zusätzliche Informationen wie eine schematische Darstellung oder eine schriftliche Kurzbeschreibung des Befundes hinterlegt. Diese können z.B. beim iPod aufgerufen werden, indem man während des Abspielens der Töne wiederholt auf das Zentrum des Bedienungsrades drückt.

Beteiligte Personen

  • Idee und Aufbereitung der Töne: U. Woermann
  • Bearbeitung der Schemata: M. Harnik