| Untersuchungsmethode |
- Mit Lämpchen: Hornhautreflexe ?
- Einstellbewegungen ? (Abdecktest)
- Motilität nicht eingeschränkt ?
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- Schielwinkel in allen
Blickrichtungen gleich -"concomitans"
- Unterschied zu Lähmungsschielen
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| Kleinkind |
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| Symptome |
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| Pathogenese |
- Frühkindliche Störung der beidäugigen
Zusammenarbeit und der zentralen Verarbeitung
- > 50 % familiär
- Refraktionsfehler
- Perinatale Schäden
- Seheindruck des schielenden Auges wird ausgeschaltet
(Suppression)
- Vermeidet Doppelbilder
- Entwickelt Schwachsichtigkeit
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| Häufigkeit |
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| Diagnostik |
Facharzt mit Sehschule (Orthoptistinnen)
Schon bei Säuglingen sofort bei Verdacht
- Sehschärfe
- Schielwinkelbestimmung
- Hornhautreflex
- Abdecktest --> Einstellbewegungen ?
- Stereosehen : negativ ?
- Objektive Refraktionsbestimmung (Skiaskopie)
- Brechende Medien, Fundus: normal ?
- Ausschluss eines sekundären Schielens
bei organischen Veränderungen, z.B. bei
congenitaler Makulanarbe
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| Gefahr der |
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| Therapie |
- FRÜHZEITIG - schon als Säugling
!
- Nur bis ca. 6. LJ. ist Amblyopie - Therapie und Prophylaxe erfolgreich
- Später bleibende Amblyopie = Leseunfähigkeit des schielenden
Auges
- Therapiemöglichkeiten
- Brille
- Bei Amblyopie OKKLUSION (periodisches Abdecken des NICHT
- SCHIELENDEN Auges)
- Prismenausgleich / -aufbau
- Schieloperation
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| Prognose |
- Bei frühzeitiger Amblyopiebehandlung gute
Sehschärfe zu erwarten
- Beidäugiges Sehen bleibt häufig rudimentär
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| DD |
- Schielen aus organischer Ursache
(Notwendigkeit der augenärztlichen Untersuchung
aller Augenabschnitte)
Zum besseren Verständnis der Augenmuskeln und ihrer Ausfälle
klicken Sie auf Eye
simulator (benötigt Shockwave und QuickTime Plugin)
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